Best Practices für die Skalierung von SAP-Workloads mit Azure

Bewährte Strategien zur Skalierung von SAP-Workloads auf Microsoft Azure

Mit dem Wachstum von Unternehmen steigen auch die Komplexität und die Anforderungen an ihre SAP-Umgebungen. Die Verlagerung in die Cloud, insbesondere auf Microsoft Azure, bietet Flexibilität, verbesserte Leistung und eine bessere Skalierung von SAP-Workloads. Um das Beste aus dieser Umgebung herauszuholen, ist jedoch mehr als nur ein Lift-and-Shift-Ansatz erforderlich. In diesem Artikel stellen wir Ihnen Best Practices für die Skalierung von SAP-Workloads mit Azure vor, mit denen Sie sicherstellen können, dass Ihre Abläufe effizient, belastbar und zukunftssicher bleiben.

Warum Azure für SAP?

  • Microsoft Azure ist eine zertifizierte Plattform für die Ausführung oder Skalierung von SAP-Workloads, einschließlich SAP HANA, SAP S/4HANA und SAP NetWeaver. Sie bietet das breiteste Angebot an Compliance-Angeboten und lässt sich nativ mit anderen Microsoft-Diensten wie Microsoft 365, Power BI und Teams integrieren. 

Durch die bedarfsgerechte Preisgestaltung und die On-Demand-Infrastruktur ist es ideal für Unternehmen, die ihren Bedarf in Echtzeit-Anforderungen skalieren wollen.

1. Beginnen Sie mit einer klaren Bewertung

  • Bevor Sie etwas verschieben, sollten Sie eine umfassende Bewertung Ihrer aktuellen SAP-Landschaft vornehmen. Dokumentieren Sie die wichtigsten Arbeitslasten, Leistungsmetriken, Datenbankgrößen und Abhängigkeiten. Dies dient als Grundlage für Ihre Skalierungsstrategie und hilft, spätere Leistungsengpässe zu vermeiden.

2. Wählen Sie die richtige Azure-VM-Größe für SAP

  • Nicht alle VMs sind gleich. Azure bietet SAP-zertifizierte virtuelle Maschinen wie die M-Serie für speicherintensive Workloads (ideal für HANA-Datenbanken) und die E- oder D-Serie für Anwendungsserver.

Fangen Sie klein an, wenn Sie unsicher sind, und skalieren Sie bei steigendem Bedarf. Nutzen Sie die Vorteile von Azure-Reservierungen für Kosteneinsparungen, wenn Ihre Nutzung vorhersehbar und konsistent ist.

3. Entwurf für Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery

  • Nutzen Sie Azure Availability Zones und regional gepaarte Bereitstellungen, um sicherzustellen, dass Ihre SAP-Umgebung auch bei unerwarteten Ausfällen immer betriebsbereit ist.

Konfigurieren Sie Azure Site Recovery für Disaster-Recovery-Szenarien und sichern Sie Ihre Daten mit Azure Backup, um sie zu schützen. Diese Tools erleichtern die Skalierung bei gleichzeitiger Wahrung der Kontinuität.

4. Nutzung von SAP HANA auf Azure (große Instanzen)

  • Wenn Sie SAP HANA-Datenbanken betreiben, bietet Azure eine speziell entwickelte Large-Instance-Infrastruktur für extreme Workloads. Diese Bare-Metal-Maschinen bieten niedrige Latenzzeiten und extrem hohe Leistung, ideal für Echtzeitanalysen und transaktionsintensive Umgebungen.

Sie können sich auch für Scale-out-Konfigurationen entscheiden, wenn Ihr Datensatz größer ist, als eine einzelne virtuelle Maschine (VM) bewältigen kann. Azure HANA Large Instances unterstützen bis zu 20 TB RAM pro Knoten.

5. Überwachung vom ersten Tag an einführen

  • Skalierung ohne Transparenz ist riskant. Azure Monitor und Azure Log Analytics bieten integrierte Einblicke in den Zustand und die Nutzungstrends Ihres SAP-Systems. Für tiefergehende SAP-spezifische Metriken integrieren Sie Azure mit SAP Solution Manager oder Drittanbieter-Tools wie Dynatrace oder New Relic.

Legen Sie Schwellenwerte und Warnmeldungen fest, um proaktiv auf Leistungsspitzen oder -einbrüche zu reagieren - wichtig bei der Skalierung nach Bedarf.

6. Automatisieren, wo möglich

  • Verwenden Sie Azure Automation und PowerShell-Skripte um gängige SAP-Aufgaben wie Systemaktualisierungen, Backups und Patches zu erledigen. Dies reduziert menschliche Fehler und gibt Ihrem IT-Team Zeit, sich auf strategischere Aufgaben zu konzentrieren.

Sie können Power Platform (Power Automate + Power Apps) auch verwenden, um die Automatisierung auf die Geschäftsebene auszudehnen, z. B. zur Automatisierung von Beschaffungs- oder Ticketing-Workflows, die mit SAP verbunden sind.

7. Integration mit Microsoft-Diensten

Eine der Stärken von Azure ist die native Integration mit Diensten wie Microsoft 365, Teams und Power BI. Nutzen Sie diese, um mehr Wert aus Ihren SAP-Daten zu schöpfen:

  • Erstellen von Live-Dashboards in Power BI mit SAP-Daten
  • Verbinden Sie SAP-Genehmigungen und Workflows mit Teams
  • Automatisieren Sie SAP-ausgelöste E-Mails über Microsoft Outlook

Diese Integrationen verbessern die Zusammenarbeit und bieten ein modernes, nahtloses Erlebnis für Endbenutzer.

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